Du kommst nicht als Problem zu mir, das gelöst werden muss.
Du kommst als Mensch mit deiner Geschichte, deinen Erfahrungen, deinen Fragen und all dem, was dich ausmacht.
Ich begegne dir mit meinem therapeutischen Wissen, meiner Erfahrung und einem offenen Blick auf das, was sich in unserer Zusammenarbeit zeigt. Unterschiedliche therapeutische Ansätze helfen uns dabei, Zusammenhänge zu erkennen, alte Muster zu verändern und neue Erfahrungen möglich zu machen.
Dabei geht es nicht darum, dass ich dir sage, wie du dein Leben führen sollst. Sondern darum, dass du deinen eigenen Antworten vertraust und wieder spürst, was dir entspricht.
Damit du dein Leben nicht nur verstehst, sondern wieder lebendig gestaltest.
Wir erleben die Welt nicht einfach so, wie sie ist. Wir betrachten sie durch unsere ganz persönlichen Filter – geprägt von früheren Erfahrungen, Überzeugungen und dem, was wir über uns selbst und andere gelernt haben.
Manche dieser inneren Landkarten sind längst veraltet. Trotzdem beeinflussen sie noch heute, was wir wahrnehmen, wie wir uns fühlen und wie wir reagieren.
In der therapeutischen Hypnose wenden wir uns diesen oft unbewussten Mustern zu. In einem Zustand konzentrierter innerer Aufmerksamkeit können wir sie erkunden, neue Perspektiven entwickeln und andere Reaktionsmöglichkeiten erfahrbar machen.
Unser Kopf erzählt uns den ganzen Tag Geschichten. Darüber, wer wir sind, was andere von uns denken, was wir dürfen und was wir unbedingt vermeiden sollten. Viele dieser Überzeugungen haben wir früh übernommen. Und oft halten wir sie noch heute für die Wahrheit.
In der ACT lernst du, deine Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, ohne sie verändern oder loswerden zu müssen. Du übst, Abstand zu deinen Gedanken zu gewinnen, statt ihnen automatisch zu folgen. Wir schauen genauer hin: Was sind die tatsächlichen Fakten? Was ist eine Geschichte, die dein Kopf daraus macht? Welche Regeln bestimmen dein Leben, obwohl du sie selbst nie bewusst gewählt hast?
Dabei geht es auch um deine Werte. Was ist dir wirklich wichtig? Was entspricht dir und was tust du nur, weil du glaubst, es tun zu müssen?
So entsteht mehr Freiheit, im Hier und Jetzt bewusst zu entscheiden und zu handeln. Nicht erst, wenn deine Gedanken still sind oder unangenehme Gefühle verschwunden sind. Sondern mitten im Leben, mit allem, was gerade da ist.
„Sei nicht so empfindlich.“ „Streng dich mehr an.“ „Enttäusche niemanden.“ Viele dieser inneren Stimmen begleiten uns seit unserer Kindheit. Wir haben Erwartungen, Bewertungen und Überzeugungen anderer Menschen übernommen und irgendwann begonnen, sie für unsere eigenen zu halten.
In der Schematherapie machen wir diese inneren Stimmen und alten Muster sichtbar.
Dabei geht es nicht darum, das innere Kind endlos zu beschäftigen, es zu heilen oder in der Vergangenheit stecken zu bleiben. Sondern darum, dass du tief in dir erkennst: Die Zeit von damals ist vorbei. Ich bin heute erwachsen.
Du kannst lernen, alten Stimmen nicht mehr automatisch zu glauben, deine heutigen Bedürfnisse ernst zu nehmen und aus deiner erwachsenen Perspektive zu handeln.
Denn nur weil sich etwas noch genauso anfühlt wie früher, bedeutet das nicht, dass du heute noch genauso reagieren musst.
Du kannst längst verstanden haben, warum du dich immer wieder anpasst, deine Bedürfnisse zurückstellst oder in bestimmten Situationen angespannt reagierst. Und trotzdem passiert es wieder. Dein Kopf weiß Bescheid, aber dein Körper reagiert noch nach alten Mustern.
Denn unsere Erfahrungen prägen nicht nur unsere Gedanken, sondern auch unsere Körperhaltung, Atmung, Muskelspannung und Bewegungen. Manchmal ziehen wir uns innerlich schon zurück, bevor wir überhaupt bemerken, dass wir Angst haben. Oder halten den Atem an, während wir versuchen, alles unter Kontrolle zu behalten.
Beim Embodiment beziehen wir deinen Körper bewusst in die therapeutische Arbeit ein. Durch Wahrnehmung, Atem, Haltung und Bewegung erforschst du, wie sich deine inneren Zustände körperlich ausdrücken und wie du neue Erfahrungen machen kannst.
Dabei geht es nicht darum, deinen Körper zu kontrollieren oder ständig zu überprüfen. Sondern darum, wieder mit ihm in Kontakt zu kommen, dich selbst zu spüren.
Wenn dich etwas beim lesen angesprochen hat und du etwas in deinem Leben verändern möchtest, schreib mir gerne, was dich bewegt.
Ich freue mich, von dir zu lesen.
Das merkwürdige Paradox ist, dass ich mich verändern kann, wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin.
Carl Rogers

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